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Hochbeet befüllen – auf was kommt es an

Ein Hochbeet befüllen sollte nicht planlos erfolgen. Einfach nur Erde rein schippen bringt bei weitem nicht so viel wie ein Aufbau in mehreren Schichten.

Manch einer fragt sich vielleicht im Vorfeld: „Wie viel Füllung fasst denn ein Hochbeet?“ Damit meint er sicherlich die Kubikmeter, die sich aber sicherlich ganz leicht ausrechnen lassen. Ich habe mir deswegen noch nie Gedanken gemacht, aber andere haben sogar einen Wettbewerb dazu gestattet. Ist das so wichtig, daß man weiß, wie viel Füllung in ein Hochbeet gehört?

Wieviel Füllung passt in ein Hochbeet

Wie gesagt, anhand der Maße des Hochbeetes kann man es sich schließlich ganz schnell ausrechnen. Aber dann wird diese Frage doch eher speziell. Im Hochbeet sollen ja mehrere unterschiedliche Schichten angefertigt werden, damit es überhaupt funktioniert. Und die kann man nicht alle so leicht kaufen in einem Baumarkt. <ich verwende zum Beispiel Reisig und Gartenabfälle, natürlich nicht in der obersten Schicht.

Aber auch eine kleine Schicht Stroh hat sich bisher ganz gut gemacht, ebenso natürlich eigene Komposterde. Die habe ich so eingefüllt, als sie noch nicht total verrottet war. So geht dieser Vorgang im Hochbeet weiter, und produziert: Wärme!

Hochbeet befüllen: Womit?

Wenn das Hochbeet gerade aufgestellt ist, von unten gegen Schädlinge geschützt und bei Hochbeeten aus Holz ein wirksamer Wetterschutz angebracht ist, kommt der Moment, wo das Innere des Hochbeetes befüllt werden soll. Nun kann man nicht einfach das ganze Hochbeet mit Erde voll schippen und auspflanzen: Das Hochbeet würde seine Vorzüge nicht erreichen.

Hochbeet mit mehreren Schichten befülle

Damit das Hochbeet über viele Jahre seine Dienste leisten kann, muß es in unterschiedlichen Schichten befüllt werden. Das ist wichtig für eine kontinuierliche Verrottung im Innern, die schließlich die Wärme erzeugt, die unsere jungen Pflanzen so lieben. Außerdem muß das Hochbeet ausreichend Wasser aufnehmen und nach unten weiterleiten können: Staunässe ist das schlimmste, was einem Hochbeet passieren kann.

Die oberste Schicht befüllen

Als letzte und oberste Schicht wird schließlich die feine Gartenerde verwendet, in der die jungen Pflanzen oder das Saatgut die meisten Vitamine finden. Diese Schicht hält bei einem neu aufgebautem Hochbeet nur eine Saison auf: Da im Innern ständig ein Verrottungsprozess stattfindet, senkt sich der Inhalt des Hochbeetes ab Mitte Sommer zusehends ab. Das ist normal und kein Grund zur Panik!

Im Herbst, wenn das Hochbeet abgeerntet ist, kratze ich einfach die obersten 5 Zentimeter herunter und werfe sie auf den Komposthaufen. So überwintert dann das Hochbeet, und im Frühling wird es vor der ersten Aussaat einfach wieder mit frischer Gartenerde oder Kompost aufgefüllt.

Hochbeet auf dem Balkon

Wer allerdings sein Hochbeet auf der Terrasse oder dem Balkon aufstellt, der geht ganz anders an die Sache heran. Hier werden ja überwiegend Blumen oder Kräuter aufgebaut, und der Inhalt ist viel weniger, weil das Hochbeet auf dem Balkon ja wesentlich kleiner ist als ein Gartenhochbeet.

Aber auch hier sollte man das Hochbeet im Herbst nach der Ernte vollständig entleeren und im Frühjahr mit neuer Erde befüllen. Gerade wenn man wieder dasselbe anpflanzen möchte und keine wechselnden Kulturen hat, ist der Boden ansonsten ausgelaugt und bringt keine großen Erträge mehr. Das ist aber bei einem kleinen Hochbeet auf dem Balkon oder der Terrasse kein Problem weder für den Gärtner noch für die Geldbörse.

Diese kleinen Hochbeete braucht man auch nicht zerlegen wie die großen im Gemüsegarten. Hier können auch Hochbeete aus Metall oder einfachem Holz zum Einsatz kommen.

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Tomaten im Hochbeet

Nachdem es mit meinen Erdbeeren im Hochbeet nicht so gut gelaufen war, möchte ich auch von dem nächsten Experiment berichten. Denn auch Tomaten habe ich ins Hochbeet gepflanzt, das erste Mal. Allerdings war das kein neu aufgebautes, sondern ein schon in die Jahre gekommenes. Die letzten zwei Saisons hatte ich Radieschen und Mohrrüben ausgesät, und auch eine vernünftige Ernte. Nun wollte ich einmal etwas anderes: Nach Tomaten stand mir der Sinn!

In ein frisch aufgebautes Hochbeet wird man wahrscheinlich Probleme bekommen, einen stabilen Stab als Rankhilfe anzubringen. Da dieses schon älter war, gab es damit keine Probleme: Ein paar Rundhölzer ließen sich relativ leicht einschlagen und waren auch stabil genug, die Tomatenpflanzen zu halten.

Tomatenpflanzen im Hochbeet: Geht das wirklich?

Die kleinen Pflanzen hatte ich beizeiten in einem Juwel – Hochbeet vorgezogen und auch problemlos bei entsprechender Größe in das endgültige Hochbeet umgesetzt. Sie wuchsen gut, brauchten aber eine tägliche Bewässerung (was bei meinen Pflanzen im Freiland – Beet nicht ganz so wichtig war – richtet sich ja auch immer ein wenig am Wetter), was mit einer kleinen Gießkanne aus der Regenwassertonne aber schnell gemacht war.

Die Pflanzen wuchsen und wuchsen – das Ausgeizen alle paar Tage war relativ einfach, denn die Pflanzen waren ja bald auf Augenhöhe. Als die ersten kleinen Tomaten vorhanden waren, habe ich aber gemerkt: Tomatenpflanzen werden ganz schön hoch!

Was bei ebener Erde kein Problem ist, doch das Hochbeet ist ja selber schon einen halben Meter hoch, und wenn die Pflanzen dann derartig in die Höhe wachsen…

Tomatenernte mit Stehleiter

Ich bin ja zum Glück mit 1,98 m nicht gerade ein kleiner Mensch, aber ich kann mir vorstellen, daß so manch einer dann Probleme bekommen würde, wenn die obersten Tomaten in zwei Meter Höhe „lächeln“. Dann  kann es tatsächlich sein, daß man eine Leiter oder wenigstens einen  Tritt braucht, um seine Tomaten zu Ernten.

Noch schwieriger, und daran sollte man ebenfalls denken, ist es für Menschen, die wegen einer Behinderung im Rollstuhl „gärtnern“ müssen. Ich kenne einige Gartenfreunde mit diesem Handicap. Da ist das Anpflanzen von Tomaten im Hochbeet denkbar ungeeignet.

Mein Fazit: Was man alles in einem Hochbeet kultivieren kann, richtet sich viel nach dem, der es macht. Bei Erdbeeren macht es aber generell wenig Sinn, zumindest in den ersten Jahren, nachdem man das Hochbeet aufgebaut hat.

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Hochbeet bepflanzen im erstem Jahr

Im Hochbeet kann man ja eine ganze Menge kultivieren, trotzdem sollte das mit Bedacht und reichlicher Überlegung geschehen. Meistens werden es wohl Kräuter sein, auch Radieschen und Mohrrüben machen sich sehr gut, ebenso Salat. Kohl ist dagegen nicht ganz so gut, denn diese Pflanzen (gerade der Blumenkohl) brauchen doch jede menge Platz. Und einige Sachen eignen sich nur bedingt, wie ich dieses Jahr feststellen konnte.

Hochbeet bepflanzen im 1. Jahr

Mein neues Hochbeet, daß ich dieses Jahr im Frühling aufgebaut habe, wollte ich zum ersten Mal mit Erdbeeren bestücken. Das heißt: Es war kein wirklich neues Hochbeet, es war schon mehrere Jahre alt und wurde nur neu befüllt und im Innern „neu aufgebaut“ (was sich sehr einfach machen ließ, war es doch ein Hochbeet aus Kunststoff von Juwel). Und Erdbeeren sollten deshalb hinein, weil ich das alte Freilandbeet für andere Zwecke nutzen wollte.

Also im April die Ausleger der alten Erdbeerpflanzen, die ich im Herbst von den Mutterpflanzen getrennt und sorgfältig umgesetzt hatte, ins Hochbeet verpflanzt. Das diese in diesem Jahr noch keine nennenswerte Ernte bringen wurden, war mir klar, aber an folgendes hatte ich nicht gedacht:

Ein frisch aufgebautes Hochbeet schrumpft innerlich während der ersten zwei, manchmal drei Jahre ganz erheblich, weil die eingebrachte Masse arbeitet und sich weiter zersetzt. Daher entsteht ja auch die Wärme, die gerade jungen Pflanzen so gut tut. Durch diese Schrumpfung muß aber im Frühjahr etwas Erde zugegeben werden. Das ist kein Problem bei Gemüse, daß sowieso einjährig ist und immer wieder neu eingesetzt wird.

Hochbeet für Erdbeeren – eher nicht

Erdbeeren bleiben aber einige Jahre am selben Strandort stehen, oft fangen  sie ja erst im zweiten Jahr an, ordentlich zu tragen. Wenn ich aber jetzt sehe, daß ich bei meinem neuen Hochbeet ca. 15 Zentimeter Erde nachschütten muß, geht das natürlich nicht, wenn die Erdbeerpflanzen dabei an Ort und Stelle verbleiben.

Ich muß sie deshalb ebenfalls ausgraben und höher setzen – das bringt mir aber aus den oben genannten Gründen im nächsten Jahr wieder nur eine kleine Ernte.

Deshalb mein Fazit: Erdbeeren sind für das Hochbeet eher nicht geeignet!

 

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Hochbeet als Kräuterspirale

Manch einer braucht kein richtiges massives Hochbeet, sondern ein kleines, vielleicht für den Balkon, wo ständig frische Küchenkräuter zur Verfügung stehen sollen. Da reicht dann ein kleines Hochbeet aus Holz aus, auf der Terrasse kommt aber auch eine Kräuterspirale aus Gabionen gut zur Geltung.

Immer frische Kräuter zur Hand und ein schönes Objekt in Ihrem Garten? Mit einer Kräuterspirale können Sie das! Dieses Spiralbeet wächst nach oben und ist ideal für den Anbau Ihrer Lieblingskräuter.

Vorteil einer Kräuterspirale

Das Hochbeet als Kräuterspirale hat nicht nur den Vorteil, wenig Platz zu beanspruchen, sondern ist für die Anpflanzung von Küchenkräutern auch aus anderen Gründen ideal. Es ist immer übersichtlich, Unkraut hat kaum eine Chance, und: Viel Bücken muß man sich auch nicht, wie es bei ebenerdigen Beeten der Fall ist. Auch die Erde muß nicht in jedem Jahr erneuert werden: Wie bei Blumen in der Wohnung reicht es, das Hochbeet einmal oder zweimal im Jahr mit einem Düngestäbchen zu versehen. Noch weitere Vorteile habe ich hier zusammengefaßt:

1) Viele aromatische Kräuter immer zur Hand

Brauchen Sie sofort ein Basilikumblatt? Oder frische Minze? Kein Problem, finden Sie alles in Gehweite, in Ihrem Garten! In der Spirale der aromatischen Kräuter kann man wirklich viele Pflanzen züchten. Mit seiner geringen Grundfläche ist er auch ideal für kleine Gärten.

Aber Achtung: Nicht alle Kräuter vertragen sich auf kleinstem Raum miteinander! Diese Tipps können Ihnen helfen, optimalen Wuchs und Ernte zu erzielen!

2) Verschiedene Feuchtigkeitszonen für verschiedene aromatische Kräuter

Dank seiner Spiralform können in der Spirale der aromatischen Kräuter verschiedene Klimazonen simuliert werden, die es vielen Pflanzen ermöglichen, in einer gesunden und üppigen Umgebung zu wachsen: Am Fuße der Spirale befindet sich der Wasserbereich, der oft durch einen kleinen Teich gekennzeichnet ist, in dem sie ihren Platz finden, der Wasser liebende Pflanzen wie Brunnenkresse oder Wasserminze. Oben ist der Nassbereich mit feuchtem Substrat und organischem Dünger, ideal für Pflanzen wie Basilikum, Petersilie und Bärlauch. Der nächste Bereich heißt Normalbereich, besteht aus humusreichem Boden und ist ein trockener und schattiger Bereich, ideal für Kräuter wie Minze, Koriander und Schnittlauch. Das letzte, höher gelegene Gebiet heißt Mittelmeerraum, ist sehr trocken und sonnig und besteht aus Land, das mit Sand und Kalk vermischt ist. Hier wachsen mediterrane Kräuter wie Thymian, Salbei, Oregano, Rosmarin und Majoran.

3) Das Hochbeet verhindert viele Schädlinge

Durch das Vorhandensein mehrerer Pflanzen werden die Parasiten ferngehalten. Für nützliche Tiere, wie Eidechsen und verschiedene Insekten, bietet die Kräuterspirale einen komfortablen Unterschlupf. Ein Hochbeet aus Gabionen ist nicht ganz nach dem Geschmack von Schnecken: Durch die Oberfläche von Draht und Steinen finden sie oft keinen Halt und bleiben erfahrungsgemäß lieber fern. Bei reinen Kunststoff – Kräuterspiralen ist das allerdings nicht garantiert.

4) Kräuterspirale – Ideale Nutzung von Wasser und Wärme

Das überschüssige Wasser, das von oben nach unten fließt, sammelt sich im flachen Bereich und wird von der Erde aufgenommen. Der untere Teil ist daher ideal für wasserbedürftige aromatische Pflanzen, die hier üppig wachsen. Mediterrane Kräuter hingegen profitieren von der Wärme der Sonne, die von den Steinen gespeichert wird.

5) Schön und voller Leben im Hochbeet

Die Spirale der aromatischen Kräuter ist immer voller Leben. Die meisten Kräuter wachsen sehr schnell, während viele Insekten zwischen den Pflanzen rutschen und sich zusammen mit Eidechsen auf den Steinen sonnen. Die Schönheit und Lebendigkeit der Kräuterspirale macht Ihren Garten noch schöner.

Einige zusätzliche nützliche Tipps für solch ein Hochbeet:

Wenn Sie sich entschieden haben, ein Hochbeet als Kräuterspirale zu kaufen, hier noch einige wertvolle Ratschläge für Sie:

– Die darunterliegende Öffnung der Spirale – und der Teich, falls vorhanden – muss nach Süden ausgerichtet sein, denn nur so ist es möglich, jede Pflanze in die entsprechende Klimazone zu bringen.

– Einige Pflanzen sind nicht für die Spirale aromatischer Kräuter geeignet, z.B. solche, die zu groß werden oder zu lange Wurzeln haben, wie Liebstöckel oder Minze. Warme Kräuter, wie z.B. Rosmarin, können in Töpfen gepflanzt und im Winter drinnen platziert werden.

– Bei der Konstruktion der Kräuterspirale sollten die Wände leicht nach innen geneigt sein, damit sich kleine Risse in der Pflanzensiedlung bilden können und als komfortabler Unterschlupf für Kleintiere.


Alternativ: Eine Hochbeet-Pyramide

Hochbeet als Kräuterspirale
Einige Angaben des Anbieters

Material Holz
Farbe Naturholz
Besonderes Merkmal Atmungsaktiv
Stil Modern
Form Rechteckig
Info zu diesem Artikel

6 unterschiedliche Höhen
Maße: ca. 115 x 90 x 115 cm, Gewicht: ca. 23 kg
Fassungsvermögen gesamt: ca. 320 Liter
Material: Tanne, Farbe: Naturholz
inkl. Folie aus Vlies

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Hochbeet aus Aluminium in Holzdekor

Hochbeete aus Metall sind gewöhnlich nicht so mein Ding. Das liegt in erster Linie daran, daß man diese nach ein paar Jahren nicht richtig zerlegen kann, um den Inhalt wieder neu aufzubauen. Andererseits kultiviere ich Gemüse in meinen Hochbeeten, und das schon im zeitigen Frühjahr. Hochbeete aus Holz oder mit doppelwandigem Kunststoff können die am Tage empfangene Wärme gut bis in die tiefe Nacht speichern – bei Metall – Hochbeeten ist das nicht zu bemerken. Außerdem ist mir der Pflegeaufwand zu hoch: Die meisten Hochbeete aus Metall sind verzinkt, damit sie nicht rosten. Eigentlich. Doch wie man sich vorstellen kann: Die Füllung im Innern besteht ja aus Erde, oft auch mit kleinsten Kieseln. Die können die Zinkschicht angreifen und zerkratzen, und von da an geht es sehr schnell mit dem Rost.

Es soll ja Hochbeete aus Edelstahl geben, allerdings sind diese mit noch nicht zu Gesicht gekommen. Oder doch: Ein Nachbar hatte vor vielen Jahren mal eins, das war mir aber zu klein und zu teuer. Da kann man ein paar Blumen reinsetzen und es in den Vorgarten stellen, aber Kohl anbauen? Dazu reicht die Größe nicht aus.

Wer also ein Hochbeet für den Gemüsegarten kaufen möchte, steht beim Material vor der Wahl: Holz, Kunststoff oder Metall?

Hochbeet aus Aluminium

Nun frage ich mich: warum gibt es inzwischen schöne Hochbeete aus Kunststoff, welche aus Holz, die eher an eine große Kiste erinnern, und solche aus Metall, die für den Gärtner kaum Vorteile bringen, aber keine aus Aluminium? Da wäre doch die Rostfrage geklärt, Alu rostet schließlich nicht, und bei der Außenansicht kann man sich ja etwas einfallen lassen.

Und genau solch ein Hochbeet habe ich vor kurzem gesehen. Nicht hier in Berlin, sondern bei Nachbarn eines Bekannten im Umland. Da ich neugierig geworden bin, bin ich mit ihm ins Gespräch gekommen, denn er ist genau so ein begeisterter Gärtner wie ich. Und ich muß sagen: Dieses Hochbeet wäre genau das richtige für meinen Garten. Es hat vieles, was meine Juwel – Hochbeete auch haben:

  • ein doppeltes Profil für gute Wärmedämmung
  • es kann zerlegt werden, denn viele Verbindungen haben ein stabil aussehendes Stecksystem
  • Mit den Maßen 195x77x77cm eignet es sich vortrefflich für den Gemüseanbau
  • Dank Aluminium und Schrauben aus Edelstahl (hier wird sonst oft gespart) ist eine sehr lange Haltbarkeit vorgegeben
  • Es gibt eine stabile Abdeckung dazu, deshalb läßt es sich wie ein Frühbeet oder Gewächshaus nutzen
  • Es sieht dank Holzdekor verdammt gut aus!

Metall Hochbeet in Holzdekor

Klar, daß es kein Hochbeet aus Holz ist, sieht man recht schnell. Aber das Dekor ist gut gemacht! Und vor allem die Abdeckung obendrauf ist weitaus stabiler, als sie bei meinen Hochbeeten aus Kunststoff waren (die mußte ich alle durch Eigenbauten ersetzen).

Nachdem wir eine Weile über die Vorteile des Hochbeetes aus Aluminium gesprochen haben, kamen wir schließlich zum Preis. Und da mußte ich natürlich schlucken! Klar, für meine ersten Hochbeete aus Kunststoff vor vielen Jahren habe  ich auch noch 200 Euro bezahlt, jetzt nach ca. 15 Jahren bekommt man sie für die Hälfte. Aber hier war der Preis doch heftig!

Nachdem er mir dann gesagt hatte, daß er dieses Hochbeet bei Amazon gekauft habe, mußte ich zu Hause natürlich gleich online gehen und nachsehen. Ein wirklich tolles Hochbeet aus Aluminium, und es kommt aus Österreich! Nicht aus Fernost, wie die meisten anderen Produkte, die man für billiges Geld kaufen kann und dann bald entsorgen muß, weil es keinen Service gibt.

Nun bin ich hin- und hergerissen. Dieses Hochbeet kaufen, oder nicht? Es ist wesentlich stabiler, haltbarer und pflegeleichter als meine Hochbeete aus Kunststoff, aber der Preis!!! Anders herumgedacht: Wenn ich es dieses Jahr im Garten aufstelle, wird es mich wohl überleben. Was bei den nun schon in die Jahre gekommenen Kunststoffbeeten ganz sicher nicht der Fall ist!

Update 2024: Leider ist dieses Hochbeet nicht mehr zu bekommen.


Hochbeet aus Aluminium

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Thermohochbeet mit Abdeckhauben – wie ein kleines Frühbeet

Mein Favorit unter den Hochbeeten, sicherlich haben Sie das schon mitbekommen, wenn Sie eine Weile auf diesem Blog waren, ist das Thermohochbeet mit Abdeckhauben von Juwel. Ich habe inzwischen mehrere im Garten zu stehen und bin immer noch begeistert wie am ersten Tag. Dabei habe ich mir die Suche damals nicht leicht gemacht, immerhin hatte ich schon viele Jahre Erfahrungen sammeln können mit meinen selbst gebauten Hochbeeten.

Doch irgendwann ist die Erkenntnis gekommen (allerdings erst im höheren Alter): Das ständige Neubauen von Hochbeeten aus Holz macht sehr viel Arbeit und ist inzwischen nicht billiger als ein Hochbeet zu kaufen, welches meinen Anforderungen entspricht. Und davon gibt es heutzutage doch einige. Doch welches Hochbeet sollte ich kaufen, aus welchem Material, welche Größe, welche Preisklasse?

Hochbeet mit guter Innentemperatur

Auf eine gute Wärmedämmung kam es mir immer an, deswegen habe ich bei meinen selbst gebauten Hochbeeten aus Holz auch immer auch dickes Material geachtet. Dazu noch mit einer Folie innen verkleidet, da hat schon ganz gut funktioniert. Einmal habe ich sogar innen zwischen Holz und Folie dünnes Styropor eingebaut. Der Erfolg war fürchterlich: Binnen Wochen war es von (vermutlich Ameisen) zerfressen.

Es war aber auch immer eine ganze Menge Arbeit, wenn das Hochbeet nach ein paar Jahren neu befüllt werden mußte. Einige Hölzer waren trotz ihrer Stärke nicht mehr zu gebrauchen, vor allem dort, wo sie angenagelt waren, konnte Feuchtigkeit eindringen. Auch das Demontieren hat einigen Schaden hinterlassen, deswegen habe ich es einmal auch mit Terrassenschrauben (Edelstahl) versucht. Doch auch hier war das Abbauen langwierig: Wind und Wetter mit Staub vermischt hatten die Schraubenköpfe so zugesetzt, daß kein Werkzeug mehr paßte.

Thermohochbeet mit Abdeckhauben

Kunststoff Hochbeet mit Thermohauben
Juwel Hochbeet aus Kunststoff – optimal für den Gemüsegarten

Das erste Hochbeet aus Kunststoff habe ich dann auf Anregung von einem Nachbarn gekauft. Damals war es noch wesentlich teurer als heute, vielleicht auch, weil diese Hochbeete noch nicht in großer Anzahl hergestellt wurden und auch keine Konkurrenz hatten. Und ich war auf Anhieb überzeugt: Die Wärmedämmung war sehr gut, der Aufbau ging sehr schnell und durch aufsetzbare Abdeckhauben konnte man es sogar im zeitigen Frühjahr als kleines Gewächshaus verwenden. Theoretisch, denn lange haben die labilen Hauben nicht gehalten.  Aber Gärtner sind ja erfinderisch: So habe ich einfach aus ein paar Brettern einen Rahmen gebaut und die Abdeckung angetackert. Und siehe da: Plötzlich hat diese Konstruktion funktioniert!

So stand das Hochbeet mehrere Jahre im Garten und ließ sich danach zwecks neuer Befüllung auch viel einfacher demontieren als meine selbstgebauten Hochbeete aus Holz. Ganz einfach war es natürlich auch nicht, durch feinsten Sand gingen die Teile zum Teil doch recht schwer auseinander. Aber es ging und alles ist ganz geblieben. Inzwischen hatte ich schon drei dieser Thermohochbeete und plötzlich kamen mehr Modelle auf dem Markt. Darunter auch eines zum halben Preis. Da habe ich natürlich zugegriffen: Und es im Herbst gleich wieder entsorgt. Das Material war viel dünner als bei den Juwel – Hochbeeten, und so spröde, daß es keinen Frost brauchte, um an diversen Stellen einzureißen.

Seitdem: Wenn Hochbeet mit Wärmedämmung und guten Eigenschaften, dann das Hochbeet von Juwel *. Inzwischen sind sie teilweise unter 100 € zu bekommen, zum probieren reicht das allemale. Und wem es zu niedrig ist: Man kann es in der Höhe fast unbegrenzt erweitern.

 

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Das Hochbeet als Frühbeet

Nutzen Sie Ihr Hochbeet als Frühbeet, um schon früh im Jahr frisches Gemüse zu ernten. Diese Methode eröffnet Ihnen zahlreiche Möglichkeiten, die Vegetationsperiode erheblich zu verlängern. Ein Hochbeet bietet durch seine beschleunigte Erwärmung des Bodens optimale Bedingungen für den Anbau von kälteempfindlichen Pflanzen. Dazu zählen beispielsweise Radieschen, Spinat oder verschiedene Kräuter. Um die besten Ergebnisse zu erzielen, sollten Sie das Hochbeet frühzeitig vorbereiten, indem Sie eine geeignete Mischung aus Erde und Kompost einfüllen und gegebenenfalls Mulch verwenden.

Diese Materialien speichern Wärme und fördern das Wachstum. Achten Sie darauf, dass das Hochbeet gut belüftet ist, um Staunässe zu vermeiden. Darüber hinaus ist es sinnvoll, eine Abdeckung wie ein Folientunnel oder Vlies zu nutzen, um die Pflanzen zusätzlich zu schützen. So schaffen Sie ideale Bedingungen für Ihre Frühjahrsernte und maximieren den Ertrag Ihres Hochbeets als Frühbeet.

Früher Einsatz des Hochbeetes

Ein frisch aufgebautes Hochbeet hat den Vorteil, daß es auch im Innern nicht so stark auskühlt wie gewöhnliche ebenerdige Gartenbeete. Denn die verschiedenen Schichten, mit denen wir das Hochbeet befüllt haben, verrotten ziemlich langsam, oft dauert es sogar einige Jahre. Und bei dieser Verrottung wird immer Wärme freigesetzt und Vitamine, die unseren jungen Pflanzen im Frühjahr dann zugutekommen. Nun kann man denken: Eine Abdeckung auf dem Hochbeet kann doch sogar das Frühbeet ersetzen.

Und das kann man auch machen! Denn im Grunde macht es nicht viel Unterschied, ob ich die vorgezogenen Pflanzen ins Gewächshaus auspflanze, und von dort dann ins Freibeet oder eben ins Hochbeet, oder ich setze sie gleich in ein Hochbeet ein und decke sie gegen Kälte etwas ab. Schließlich ist ein Gewächshaus auch selten beheizt, von den Temperaturen dürfte es da keine Unterschiede geben.

Und das funktioniert auch. Seitdem ich seinerzeit dieses Juwel Hochbeet mit Abdeckung gekauft habe, kommen die nicht ganz so frostempfindlichen Pflanzen schon ca. 2 Wochen früher nach draußen als vorher. Diese Thermoabdeckung hat allerdings nur das erste Jahr gehalten, aber ich habe einfach aus Leisten einen Rahmen gebaut und die Kunststofffolie drauf getackert. Damit hält das „Dach“ jetzt schon ein paar Jahre, es sitzt ja nur im zeitigem Frühjahre auf dem Hochbeet, danach wird es vorsichtig weg gepackt.

Früher, als ich meine Hochbeete noch selbst aus Holz gebaut habe, kam auch schon eine Abdeckung zum Einsatz. Zuerst einfache Fensterscheiben (ungünstig, weil es Klarglas war), danach habe ich eine lichtdurchlässige Folie aufgespannt. Allerdings hat diese nicht viel Wärme gehalten, die Thermoabdeckung am Juwel Hochbeet kann das weitaus besser.

Vorteile der Nutzung eines Hochbeets als Frühbeet

Die Nutzung eines Hochbeets als Frühbeet bietet Ihnen zahlreiche Vorteile, die Ihren Garten optimieren können. Durch die erhöhte Bodenwärme im Hochbeet ist ein früherer Anbau von Pflanzen möglich, was Ihnen eine verlängerte Erntezeit sichert. Außerdem profitieren Sie von einer besseren Drainage, was Staunässe verhindert und Ihre Pflanzen gesund hält. Die geschützte Lage des Hochbeets sorgt dafür, dass die Temperaturen auch in der kühleren Jahreszeit stabiler bleiben. Dies fördert das Wachstum von empfindlicheren Pflanzen, die sonst erst später im Jahr ausgesät werden könnten. Des Weiteren erleichtert das Hochbeet die Arbeit, da Sie auf einer angenehmeren Höhe gärtnern können. Die Kombination dieser Faktoren trägt dazu bei, dass Ihre Frühjahrsernte reichhaltiger und vielfältiger wird. Durch die richtige Vorbereitung und Auswahl geeigneter Pflanzen können Sie den optimalen Nutzen aus Ihrem Hochbeet ziehen und somit Ihre Gartenarbeit effektiv gestalten.

Hochbeet einfach nur Abdecken: wenn ja, womit

Wenn Sie Ihr Hochbeet als Frühbeet nutzen möchten, ist das Abdecken eine hervorragende Möglichkeit, um Pflanzen vor Kälte und Frost zu schützen. Hierbei können verschiedene Materialien eingesetzt werden. Vlies ist ideal, da es leicht und atmungsaktiv ist, während Folien einen besseren Schutz vor Temperaturen bieten. Achten Sie darauf, die Abdeckung tagsüber zu entfernen, um Sonnenlicht und Luftzirkulation zu gewährleisten. Eine Kombination aus verschiedenen Abdeckmaterialien kann ebenfalls sinnvoll sein; beispielsweise können Sie Vlies für die Nacht und eine Folie bei besonders frostigen Nächten verwenden. Darüber hinaus ist es wichtig, Ihre Pflanzen regelmäßig zu kontrollieren, um Schimmelbildung und andere Probleme zu vermeiden.

Ein weiterer Vorteil des Abdeckens ist die Verlängerung der Anbausaison, da empfindliche Pflanzen so früher in die Erde gelangen können. Durch diese Maßnahmen stellen Sie sicher, dass Ihr Hochbeet optimal genutzt wird und Sie bereits früh im Jahr von einer reichen Ernte profitieren können.

Frühbeet Hochbeet schützen

Sicherheitshalber sollte man aber die ersten Tage das Hochbeet beobachten. Es kommt natürlich auch auf den Standort an, vormittags Sonne reicht eigentlich aus. Bei zu langer Sonneneinstrahlung kann es passieren, daß die Pflanzen austrocknen oder auch zu schnell wachsen. Ich hatte das anfangs öfter: große Freude, weil sie schnell gewachsen sind, und dann nach einigen Tagen Trübsinn, weil die Stengel umgefallen und eingegangen sind. Besonders bei Tomaten hatte ich nie richtiges Glück und setze sie jetzt dann, wenn es schon wirklich warm ist, gleich in den Erdboden ein. Tomaten im Hochbeet sind unpraktisch: Diese Pflanzen werden über einen Meter hoch, wenn man sie an einem Stock wachsen läßt. Bei der Höhe eines richtigen Hochbeetes kann man sie dann nicht mehr ordentlich pflegen.

Für Tomaten und Gurken habe ich sehr kleine Hochbeete (eigentlich sind es nur Einfassungen von ca. 20 cm Höhe, aber mit einem besonders nahrhaften Boden ausgestattet), wo ich sie an einem Stock bzw. die Gurken an einem selbst gebautem Rankgerüst hochwachsen lasse.

Wichtig sind auch die kalten Winde im Frühjahr. Ebenso wie zu lange Sonneneinstrahlung sollten die jungen Pflanzen auch davor geschützt werden.

Vorbereitungen für den Anbau im Hochbeet als Frühbeet

Um Ihr Hochbeet als Frühbeet effektiv zu nutzen, sind zuvor einige Vorbereitungen erforderlich. Zunächst sollten Sie den Standort überprüfen. Ein sonniger Platz, der tagsüber ausreichend Licht erhält, ist für ein erfolgreiches Wachstum unerlässlich. Außerdem empfiehlt es sich, die Erde gründlich aufzulockern und mit Kompost oder organischen Düngemitteln anzureichern, um die Nährstoffversorgung der Pflanzen zu gewährleisten. Achten Sie darauf, den pH-Wert des Bodens zu testen; eine neutrale bis leicht saure Erde fördert das Wachstum vieler Gemüsearten. Zudem sollten Sie die Abdeckung des Hochbeets planen, um einen optimalen Wärme- und Feuchtigkeitshaushalt zu gewährleisten. Hierfür können spezielle Folien oder Vlies verwendet werden. Durch diese Maßnahmen schaffen Sie die besten Voraussetzungen, um Ihr Hochbeet als Frühbeet zu nutzen und frühzeitig mit der Anbausaison zu beginnen. Beherzigen Sie diese Punkte, um Ihre Frühjahrsernte zu maximieren.

Material des Hochbeetes: Metall, Kunststoff, Holz. Die unterschiedlichen Möglichkeiten als Frühbeet

Das Material Ihres Hochbeets spielt eine wesentliche Rolle bei der Nutzung als Frühbeet. Sie haben die Wahl zwischen verschiedenen Materialien wie Holz, Metall und Kunststoff, die jeweils eigene Vorzüge bieten. Holz ist ein beliebtes Material, da es eine natürliche Optik hat und gute Isolationseigenschaften bietet. Metall hingegen ist besonders langlebig und witterungsbeständig, was die Pflege erleichtert. Kunststoff ist leicht und oft kostengünstig, bietet jedoch geringere Isolierungseigenschaften. Bei der Auswahl sollten Sie auch die Wärmeleitfähigkeit des Materials berücksichtigen, da eine gute Isolierung maßgeblich für den frühen Anbau von Pflanzen ist. Achten Sie darauf, dass das gewählte Material nicht nur Ihre ästhetischen Ansprüche erfüllt, sondern auch funktional ist. Ein gut gewähltes Hochbeet-Material kann den Unterschied in der Erntezeit ausmachen und Ihnen helfen, die Vorteile eines Frühbeets optimal zu nutzen.



Weitere nützliche Tipps zum Thema:

https://www.ndr.de/ratgeber/garten/nutzpflanzen/Aus-einem-Hochbeet-ein-Fruehbeet-bauen,fruehbeet138.html

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Hochbeet kaufen oder selbst bauen

Ein Hochbeet ist schon eine schöne Erleichterung im Garten, nicht nur für ältere Menschen. Ich habe meine Hochbeete schon seit den 80er Jahren, da war ich noch keine 30. Und das nicht, weil ich zu faul war, mich zu bücken. Aber ein wenig hat das „sich nicht bücken müssen“ auch damit zu tun.

Davor habe ich meine ersten Gemüsebeete ebenerdig angelegt. Das war schön, man konnte den Platz im Garten maximal ausnutzen, mit Wegen zwischen den Beeten sah der ganze Gemüsegarten auch schön aus. Am Anfang, im Frühling, wenn er neu angelegt worden war.

Eine Zeit später war es nicht mehr so: Das Unkraut hatte die Eigenschaft, schneller zu wachsen als meine Mohrrüben und Salate, ganz zu schweigen von den Kohlpflanzen, die ja generell eine längere Zeit brauchen, um sie überhaupt als vollwertige Pflanzen wahrzunehmen. Dann hat man das Unkraut beim Gartenrundgang zwar gesehen – das war aber abends nach der Arbeit, und die Gedanken waren eher „Da müßte man mal unbedingt was machen“ als „Ein kleines Stück mache ich jetzt sofort„. Kleingärtner kennen das vielleicht.

Letzten Endes war es dann so, daß die Unkrautbeseitigung immer dann gemacht wurde, wenn es nicht mehr anders ging. Das war dann Schwerstarbeit: Aber so weit hätte es ja gar nicht erst kommen müssen!

Das Hochbeet im Garten

Dann habe ich einmal einen guten Bekannten besucht, der einige Hochbeete in seinem Garten aufgestellt hatte. Gut, er war wesentlich älter als ich und nicht mehr sehr beweglich, aber die Idee hat mich sofort begeistert. Das waren zwar selbstgebaute Hochbeete aus alten Schalbrettern, aber die Arbeit am Beet war unvergleichbar einfacher. Und seine Gemüsebeete (im Hochbeet) sahen auch sehr viel sauberer aus als bei mir: Unkraut war kaum zu entdecken.

Er hat mir das so erklärt: Immer beim Gartenrundgang hat er bei jedem Hochbeet einige Unkräuter sofort entfernt, ehe diese eine gewisse Größe erreichten. Das waren ein paar Handgriffe, die man kaum als Arbeit bezeichnen konnte. Zwischen seinen Hochbeeten standen ein paar Plastikeimer aus dem Baumarkt, da hat er das Unkraut gleich hineingeworfen und dann bei Bedarf die Eimer geleert. Diese Begegnung hat sich so in meinem Kopf festgesetzt, daß ich im gleichen Jahr auch mein erstes Hochbeet aufgebaut habe.

Hochbeet selbst bauen

Kohl im Hochbeet
junger Blumenkohl im selbst gebautem Hochbeet

Die ersten Hochbeete, die im Laufe der nächsten Jahre entstanden, wurde genau so aufgebaut: Einige Pfosten, Schalbretter dran genagelt und fertig war das selbstgebaute Hochbeet. Was war ich stolz auf mich! Kein Bücken mehr, kein Herausschieben der notwendigen Pflege, und auch meine ersten Hochbeete waren viel sauberer als die Freilandbeete. Und wenn man jeden Tag (oder jeden zweiten, das reicht auch) nur immer wieder einiges Unkraut entfernt, kommt man nicht auf die Idee, gearbeitet zu haben.

Und ich habe mich in jedem Jahr, in dem ich ein neues Hochbeet aufgebaut habe, beim Befüllen verbessert. Damals gab es ja noch kein Internet, wo man sich informieren konnte. Also wurde gefragt, wie andere es machen, und selber viel probiert.

Bis dann der Tag kam, als in meinen ältesten Hochbeeten einfach nichts mehr wachsen wollte. Heute weiß ich: Das Hochbeet war ausgelaugt, immer nur oben eine neue Schicht Gartenerde auffüllen reicht zwar bei Blumen oder leichtem Gemüse: Die Pflanzen, die aber besonders viel, Nährstoffe brauchen, wie zum Beispiel Kohl, können damit aber nicht wirklich erfolgreich kultiviert werden.

Das Hochbeet mußte also im Innern in verschiedenen Schichten neu aufgebaut werden. Doch wie den alten Inhalt herausbekommen?

Also habe ich es zerlegt, und dabei sind die Schalbretter so in Mitleidenschaft gezogen worden, daß sie überwiegend nicht mehr zu gebrauchen waren. Neues Holz mußte gekauft werden: Zu Preisen, die doppelt so hoch waren wie vor fünf Jahren. Da es aber im Handel zu dieser Zeit keine vernünftigen Hochbeete für meine Zwecke zu kaufen gab, mußte ich auf diesem Weg meine Hochbeete teilweise völlig erneuern. Natürlich mit einigen Verbesserungen: Unter dem neuen Hochbeet würde ein Drahtgitter gegen Wühlmäuse angebracht, das Hochbeet aus Holz innen mit einer Folie verkleidet, außerdem zum Schutz vor Nässe stand es auf Rasenkantensteine aus Beton. Ich habe die Bretter dann an die Balken verschraubt und nicht genagelt, in der Ansicht, daß ich sie dann nach ein paar Jahren, wenn der Inhalt erneuert werden müßte, einfach nur abschrauben würde.

Das war natürlich ein Trugschluss: Die Schrauben waren nach so einer langen Zeit völlig verrostet und nicht mehr zu gebrauchen. In den alten Löchern, wo die Schrauben drin waren, konnten auch keine neuen mehr geschraubt werden. An dieser Stelle waren sogar die Balken morsch geworden, trotz Innenverkleidung mit Folie. Ich war nicht mehr glücklich!

Hochbeet kaufen

Seit meinen ersten Versuchen mit selbst gebauten Hochbeeten waren nun Jahrzehnte vergangen, inzwischen gab es Internet und die ersten brauchbaren Hochbeete aus Kunststoff zu kaufen. Das besten, was mir damals gefallen hatte, war so ähnlich wie das Hochbeet von Juwel. Es war zwar noch nicht doppelwandig, machte aber einen stabilen Eindruck. Obwohl es weitaus teurer war als die heutigen Hochbeete aus Kunststoff, habe ich einen Versuch gewagt und das erste Hochbeet gekauft.

Und ich wurde nicht enttäuscht! Der Aufbau war problemlos, ein Drahtgitter habe ich trotzdem einfach drunter gelegt und an den Kanten noch oben gebogen, und rosten konnte ja nichts: Kunststoff. Ich war auch im Großen ganz zufrieden damit, nach ein paar Jahren hat es sich zwar auf den langen Seiten nach außen gedrückt, weil die Seitenwände zu dünn waren, aber das Zerlegen und wieder neu aufbauen war gegenüber meinen Hochbeeten aus Holz ein Kinderspiel.

Hochbeet schützen
Hochbeete sollen von unten geschützt werden, nicht gegen den Maulwurf, aber gegen Wühlmäuse

Inzwischen wurden diese Hochbeete von Juwel geradezu perfektioniert und ich nutze heute keine anderen mehr, obwohl ich auch noch ein paar anderen eine Chance gegeben habe. Gut, diese leichten Abdeckungen, die man dazu bekommt, sind nicht wirklich haltbar und werden schon im zweiten Jahr durch selbst hergestellt Abdeckungen aus stabilen Kunststoffplatten ersetzt.

Aber die Hochbeete an sich sind fast für die Ewigkeit: Einige habe ich schon drei mal zerlegt und wieder neu aufgebaut, ohne Probleme zu bekommen. Und ich gebe zu: Sie sehen weitaus besser aus als meine selbstgebauten Hochbeete aus Holz. Sie sind auch noch billiger, dicke Holzbretter kosten ja heute richtig viel Geld, wenn man keine Beziehungen zu einem Sägewerk hat.

Wenn Sie selbst ein Hochbeet in Ihrem Garten für den Anbau von Gemüse kaufen wollen, kann ich Ihnen zerlegbare Hochbeete aus Kunststoff nur empfehlen. Sie kosten nicht wirklich viel, erleichtern das Gärtnern aber ungemein und sind im Gegensatz zu Hochbeeten aus Holz weitaus langlebiger. Das Zerlegen und wieder aufbauen und mit einer neuen Befüllung (nach ca. 3-5 Jahren) ist sehr einfach und beschert keine Verluste, wie es bei meinen Holzbeeten war.

 

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Hochbeet günstig kaufen

Ein Hochbeet kann für verschiedene Zwecke geeignet sein. Für manchen ist es ausreichend, ein kleines Hochbeet auf dem Balkon oder der Terrasse stehen zu haben, um immer frische Kräuter und eventuell ein wenig kleines Gemüse auf Vorrat zu haben, ein anderer stattet seinen Garten mit vielen großen Hochbeeten aus und versucht sich als Selbstversorger.

So verschieden die Zwecke, so verschieden sind auch die Hochbeete. Während bei einem kleinen Hochbeet für Terrasse oder Balkon der Preis noch eine untergeordnete Rolle spielt, muß der Gemüsegärtner schon seinen finanziellen Rahmen im Auge behalten und möglichst günstige Hochbeete kaufen, die aber dennoch seinen Wünschen an einer ausgiebigen Ernte nahekommen.

Hochbeet günstig kaufen oder billig?

Wie so oft kommt es nur alleine auf den Preis nicht an. Schon eine kleine Gemüsekiste, mit ausreichend frischer Komposterde gefüllt, kann die Freudentränen in die Augen treiben, wenn das angepflanzte gut wächst und eine reichliche Ernte ermöglicht. Darüber wird nun unser Gemüsegärtner nur müde lächeln: Er vertraut auf große Hochbeete, wo er soviel Gemüse wie möglich anpflanzen kann, und das möglichst früh am Jahresanfang schon. Da kommen für ihn nur Hochbeete mit isolierten Wänden und einer winddichten, aber lichtdurchlässigen Abdeckung infrage.

Und das sind meistens eben nicht die billigsten Hochbeete, aber aufgrund des hohen zu erwarteten Ertrages die günstigsten. Ich kann das aus leidvoller Erfahrung bestätigen, denn ich bin einer dieser „Gemüsegärtner“. Wobei ich nicht den ganzen Garten mit Hochbeeten vorgestellt habe: Platz für Rasen, Blumenbeete und Gartenmöbel ist auch noch vorhanden.

Ein Hochbeet günstig kaufen muß also nicht immer im Vorteil sein. Man sollte es so kaufen, daß es in den eigenen Garten paßt. Nur dann wird man lange Freude daran haben!

Günstige Hochbeete

günstiges Hochbeet selbst gebaut
Meine alten Hochbeete: billig, aber nicht günstig

Früher waren meine Hochbeete immer selbst gebaut aus Holz. Alte Schalbretter waren immer irgendwo zu bekommen, meistens sogar kostenlos, und Schrauben und Nägel hatten noch zivile Preise. Um Schutz der Hölzer habe ich mich nie gekümmert: Wenn solch ein Hochbeet aus Holz innerlich erschöpft war, wurde es zerlegt und das Holz (meistens ziemlich morsch) im Garten verbrannt (ich Umweltsünder!!“). Gebrauchte alte Schalbretter gab es ja immer irgendwo, meistens sogar kostenlos….

Heute ist das unvorstellbar geworden. Denn:

  1. gibt es nichts mehr kostenlos
  2. ist Holz verbrennen im Garten verboten
  3. sind Schrauben, Nägel, Verbinder in guter Qualität ein Kostenfaktor
  4. bin ich alt geworden!

Heute bestehen meine Hochbeete aus Kunststoff, doppelwandig, mit Mäusegitter als Schutz, Thermoabdeckung und einem Preis, für den ich mit ein Hochbeet aus Holz mit Materialien aus dem Baumarkt nicht mehr kaufen könnte. Dazu die ganze Arbeit beim zerlegen: Nägel und Schrauben lassen sich natürlich nicht mehr aus dem Holz entfernen, ohne es zu zerstören. Da es nicht mit chemischen Anstrichen geschützt ist (Chemie will ich nicht in meinem Garten, schon gar nicht in der Nähe meines Gemüses), müßte ich mir alle paar Jahre wieder teures Holz kaufen.

Und dann ist diese ganze Arbeit auch zeitaufwändig und körperlich anstrengend – das will ich mir nicht mehr freiwillig antun.

Meine günstigen Hochbeete aus Kunststoff

Das erste Hochbeet, das ich tatsächlich gekauft habe, war von Juwel. Dabei habe ich gleich einen Glücksgriff getan: Denn viele andere Hochbeete, die danach auf den Markt gekommen sind, haben mich  nicht überzeugt. Beim Juwel – Hochbeet ist alles so, wie ich es brauche: Es hat eine gute Wärmedämmung, ist ausreichend groß für mein Gemüse und relativ preisgünstig. Dazu eine Abdeckung gegen die Kälte im Frühling (die allerdings etwas stabiler sein könnte) und vor allem die gute Möglichkeit, es zwecks Neubefüllung leicht zerlegen zu können.

Kein Ärger mit Schrauben, die sich nicht herausdrehen lassen, oder Nägeln, die immer riesige Löcher im Holz hinterlassen haben.

Trotzdem gibt es natürlich noch andere Hochbeete, die für einen anderen Gärtner vielleicht besser geeignet sind. Es gibt inzwischen auch fertige Hochbeete aus Holz oder holzähnlichem Material zu kaufen, die geeignet sind, mehrere Zyklen im Leben eines Hochbeetes zu überstehen. Daneben die Hochbeete aus Metall oder Gabionen – die aber für meine Zwecke nicht geeignet sind. Denn das wechseln des Inneren ist hierbei unmöglich oder doch wieder sehr kraft- und zeitaufwändig.

Man sollte also schon vor dem Kauf eines Hochbeetes wissen, welches für die bestimmte Absicht am besten geeignet ist.

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Neues Hochbeet

Im Frühling ist es ratsam, sich schon beizeiten um die Hochbeete im Garten zu kümmern. Denn wie jedes Jahr ist der Inhalt etwas geschrumpft, wenn es noch intakt ist und tief im Innern der Verrottungsprozeß noch nicht abgeschlossen ist. Dann wird vor der Aussaat eine neue Schicht Komposterde eingebracht, um den Inhalt des Hochbeetes wieder auf die gewünschte Höhe zu bringen.

Falls das Hochbeet schon einige Jahre steht, kann diese Maßnahme nicht mehr ausreichend sein. Wenn im Innern alle Nährstoffe verbraucht sind, hilft auch eine kleine obere Schicht nicht mehr wirklich, das Hochbeet optimal zu nutzen. Dann muß der Inhalt wieder neu aufgebaut werden.

Neues Hochbeet bauen oder kaufen

Viele Gärtner werden sicherlich, wie es bei mir auch eine lange Zeit war, ein selbstgebautes Hochbeet aus Holz nutzen. Um den Inhalt frisch neu anzulegen, wird es am besten zerlegt und wieder zusammengebaut.

Oft ist das aber nicht mehr möglich, weil eben die Hölzer zu stark geschädigt sind und nicht mehr richtig fest miteinander verbunden werden können. Da kommt die Überlegung: Wieder neues Holz kaufen und das Hochbeet wie gehabt aufbauen, oder lieber ein schon fertiges kaufen?

Ich habe lange Jahre immer wieder Hochbeete aus Holz selbst gebaut, weil es einfach kleine vernünftigen Alternativen gab. Ich baue viel Gemüse an: Kohl, Möhren, Gurken…. Da brauche ich große Hochbeete, denn gerade Blumenkohl benötigt eine Menge Platz. Mit einem kleinen Hochbeet, wie man es vielleicht als Kräuterbeet auf die Terrasse stellen kann, ist das nicht zu machen.

Nun ist es aber so, daß das Material für ein Hochbeet aus Holz zum selber bauen auch immer mehr kostet. Es ist ja nicht nur das Holz, auch Verbinder, Schrauben und Holzschutzmittel kosten Geld. Darum habe ich einen Versuch unternommen und ein Hochbeet aus Kunststoff gekauft. Das ist einfach zu zerlegen, braucht keinen Wetterschutz und läßt sich genauso einfach wieder zusammenbauen.

Welches Hochbeet kaufen

Wer nun ebenfalls seine Hochbeete nicht mehr selbst bauen möchte, sei es aus Altersgründen oder wegen schlechter Gesundheit, der kann natürlich ein fertiges Hochbeet kaufen. Im Angebot sind ganz verschiedene Varianten, da kann man sich  tatsächlich fragen: Welches Hochbeet kaufen? Es gibt ja nicht nur unterschiedliche Größen, sondern auch verschiedene Materialien. Jedes hat seine Berechtigung, es kommt ganz allein auf den Zweck an, den das Hochbeet am Ende erfüllen soll.

Ich habe mich für ein Hochbeet aus Kunststoff entschieden. Aber weil ja jeder andere Anforderungen an ein Hochbeet stellt, kommen vielleicht die Varianten „Hochbeet aus Metall“ oder sogar ein Hochbeet aus Gabionen eher in Betracht. Für Anpflanzungen, die nicht so einen hohen Nährstoffbedarf haben (Kräuter, Blumen) wäre das eine Lösung, zumal es einige optisch schöne Hochbeete auf dem Markt gibt. Zerlegen und wieder aufbauen geht fast nie, man wird den Inhalt dann umständlich heraus schippen müssen. Oder erneuert nur die obersten zehn Zentimeter – bei Blumen und Kräuter kein Problem und völlig ausreichend.